Der Film "Top Gun"

Handlung


Top Gun war einer der besten Filme für Kinokassen und ist ein absoluter Kultfilm der 80er-Jahre. Während die Produktion 15 Millionen Dollar kostete, standen dem Einspielergebnisse über 350 Millionen Dollar gegenüber. Der Film war auch der Start vom Stern des Tom Cruise. Durch Top Gun erhielt er weitere Aufträge und konnte sich in der Welt der Kinos profilieren.
Der Film handelt von einer Fliegerschule namens Top Gun, die für Luftmanöver errichtet wurde. Spezialisten sollen in ihr trainieren können, um für Kämpfe gut gerüstet zu sein. Erwähnenswert ist hierbei, dass die Sowjetunion zu dieser Zeit noch 5 Jahre Bestand hatte. Doch während eines Trainings fallen plötzlich die Triebwerke des Kampfjets von Maverick und Goose durch eine Turbulenz aus. Damit sie sich retten können, müssen beide ihre Schleudersitze betätigen. Dabei verunglückt Goose tödlich, da er gegen eine Absprungrampe geschleudert wird. Durch dieses Ereignis ist Maverick traumatisiert und möchte seine Ausbildung sofort abbrechen. Aber schließlich macht er sie doch zu Ende und besteht alle Prüfungen.
Am Ende kommt es zum finalen Gefecht. Sechs MiGs greifen Maverick und seine Fliegerstaffel an. Zuerst bleibt er tatenlos, doch dann schießt er vier der gegnerischen Kampfjets ab. Da dies eine tolle Leistung ist, darf Maverick selbst entscheiden, wie er in Zukunft arbeiten möchte. Damit es nicht mehr zu solchen Zwischenfällen kommt, wird er Ausbilder an der Station Top Gun.


Besonderheiten

Die damalige Filmkultur erfreute sich an Actionhelden, die viel ballerten und Explosionen auslösten. Es wurde viel geschossen und der Zuschauer erlebte regelrecht an Orgie an Schüssen. Im Gegensatz dazu steht Top Gun, das zwar auch Actionszenen bietet, doch diese bilden nicht den Großteil des Film. Nur am Ende spielen sie eine große Rolle, als es zum finalen Gefecht kommt.
Top Gun ist ein Liebesfilm, der Teile eines Actionfilms in sich vereint. Natürlich bekommt der Zuschauer oft einen Kampfjet zu Gesicht, doch im Vergleich zu anderen Filmen nehmen solche Szenen nicht so viel Sendeplatz weg. Dies wird in einer Szene besonders deutlich. Um ein Foto von einem russischen Jet zu schießen, fliegen Maverick und Goose in umgedrehter Flugposition über diesem und holen sich so ihr Bild.
Sie sucht ihn und findet ihn in Maverick. Die Frau auf dem Plakat ist Kelly McGillis, die im Film die Rolle der Charlotte Blackwood hat.


Kritik

Negative Kritik erntete der Film vor allem durch die Unterstützung der Navy mit echten Kampfjets. Der Film wurde deshalb oft als Propaganda für eine Ausbildung als Kampfjetpilot angesehen. Es wird Werbung vom Verteidigungsministerium betrieben, um den Job attraktiver zu gestalten. Dem stimmen Zahlen der Navy zu, die eine höhere Rekrutierung an Piloten nach Kinostart von Top Gun aufwiesen. Dazu passend wurden sogar vor größeren Kinos Stände der Navy errichtet, um Besucher direkt rekrutieren zu können. Damit wurden viele junge Männer bewusst manipuliert, die noch im Bann des Films gefangen waren.
Dem Zuschauer wird ein Bild vom Job eines Piloten vermittelt, das nicht der Realität entspricht. Ruhm und Erfolg werden betont, Werte die für jeden jungen Mann sehr wichtig sind. Leider wird der harte Alltag eines Piloten komplett außer Acht gelassen, es werden eher wilde Flirts mit weiblichen Vorgesetzten und sportliche Aktivitäten an Land gezeigt. Traumhafte Strände dürfen dabei natürlich nicht fehlen und Vorgesetzte werden nach Belieben ignoriert. Es wird ein Bild der Rebellion gezeichnet, das typisch für junge Erwachsene ist und sie besonders tief anspricht.
Das Leben als Kampfjetpilot ist cool und verspricht viel Action und Spannung. Einen Lebenspartner mit Kindern gibt es nicht, es zählt das freie Leben. Der Traum der Freiheit wird in hohen Lüften und auf wilden Partys am Land gelebt, leider wird die Realität ignoriert. Trotz allem ist Top Gun sehenswert.